Montag, 18. April 2022

Wieder ein Haus abgebrochen

 und sofort dort ein neues Haus begonnen. Das Haus stand in der Straße "Im Futterloch" auf dem Grundstück, welches 1830 einem Thomas Halten, Haus Nr. 150, gehörte und auch die Haus Nr. der Volksbank war.

Im Futterloch 5


Donnerstag, 31. März 2022

Haarener Heiligenhäuschen Lehmkule

 Denkmalpflege hat Bedenken gegen Sanierung

HAAREN (eb). Am ältesten Haarener Bildstock hat die Witterung Spuren hinterlassen. Mitglieder des Heimatund Verkehrsvereins hatten es sich daher zur Aufgabe gemacht, das aus dem Jahr 1719 stammende Heiligenhäuschen zu sanieren. Doch der Denkmalschutz hat sie ausgebremst.
Mit viel Engagement und mit Unterstützung der Stadt, die bei den Erdarbeiten half, wurde zunächst das Umfeld gesäubert und nach Vorgaben des Naturdenkmalamtes in Detmold Betonplatten als Zugang zur Prozessionsstation verlegt. 


Professionelle Unterstützung hatten die Helfer durch den Haarener Malermeister und Restaurator Ludwig Mersch, der unter anderem am Torhaus vom Kloster Böddeken alte Gemälde und die Fassade an der Bürener Jesuitenkirche restauriert hat. Unterstützt von seinem Fachwissen, wollten sich fachkundige Vereinsmitglieder anschließend daran machen, den Bildstock nach Vorgabe der Denkmalbehörde zu reinigen und eine schützende Schicht aufzutragen.

Doch Einwände der städtischen Denkmalbehörde sorgten für einen Stop des Engagements - und für Frust bei den fleißigen Helfern.

Gegen die vorgesehene mineralische Lasur auf Silikatbasis bestünden denkmalfachlich Bedenken, da die Beschichtung nicht rückgängig gemacht werden könne, teilt die Behörde mit. Zudem sei ein einheitliches Erscheinungsbild nicht das konservatorische Ziel.
Vielmehr seien kleinteilige Maßnahmen wie die Verbesserung der unpassenden Altersergänzungen und Risse fachgerecht zu behandeln.
Die Arbeiten seien von einem akademisch ausgebildeten Restaurator auszuführen, heißt es in dem Schreiben der Unteren Denkmalbehörde.
Eine denkmalrechtliche Erlaubnis könne daher nicht erteilt werden.



„Wir sind schon frustriert, denn wir wollten in Eigenleistung und mit bürgerschaftlichem Engagement, unterstützt von Fachleuten, dafür sorgen, dass ein Stück Haarener Kulturgut erhalten bleibt“, sagt Ortschronist Bernhard Lötfering.
 Doch damit ist erstmal Schluss.
Nun sei die Stadt gefordert eine Firma mit der Restaurierung zu beauftragen.

Am Heiligenhäuschen an der Lehmkuhle wurde früher das Material für die Herstellung von Ziegeln abgebaut. Anfang des 18. Jahrhunderts gab es eine Viehseuche, und die Kadaver wurden in der Lehmkuhle verbrannt.
 Die Haarener gelobten, dort nach dem Ende der Heimsuchung den Bildstock zu errichten. Über die Jahrhunderte führte eine Prozession am ersten Sonntag im Mai dorthin, letztmalig am 4. Mai 2014.


Red.: Henrich Wilhelm Nebel starb am 3.Jan.1723

Quelle: WV 31.3.2022, Fotos: Reinhold Uhl, Johannes Büttner

Montag, 21. Februar 2022

Erinnerungen an Auswanderer 1867

 Die Familie Kaup, Friedrich mit Vater Joseph wanderte 1867 von Haaren "Schwattemeyers" Haus nach West Point, Amerika, aus. Darüber hat die Urenkelin Angela ein Buch geschrieben nach den Erzählungen des Großvaters und somit Erinnerungen festgehalten. Als Amerikanerin hat sie auch um 1995 Haaren besucht. Das 157 seitige Buch "Voices of the Prairie" hat das Format eines Taschenbuches und ist komplett in englisch geschrieben. Einige kleine genealogische Fehler enthält es, könnten aber auch gewollt sein.



Donnerstag, 13. Januar 2022

Historische Arbeitsgruppe für Haaren

 oder auch für das Stadtgebiet sollte gegründet werden. Wer daran interessiert ist und genügend Idealismus mitbringt, sollte sich mal über Mail an haaren@online.ms melden.

Je nach Zusammensetzung könnte man sie auch für das Stadtgebiet erstellen oder unserem/einem Heimatverein unterstellen.

Ich freue mich auf Anregungen und Antworten.

Auch über die unveröffentliche Kommentarfunktion (unten) möglich.

MfG

Reinhold Uhl


Mittwoch, 12. Januar 2022

Lebensmittel auf Karten?

 Damit ist nicht die Scheckkarte zum bezahlen an der Kasse gemeint sondern eine Zuteilungskarte in der schlechten Zeit nach dem Kriege.

Lebensmittelkarte von 1950 Januar und Februar

Mit dieser Karte konnten mittellose Personen, wie neu angekommene Vertriebene und Evakuierte die notwendigen Lebensmittel wie Brot, Butter, Fett, Fleisch und Zucker in geringen Mengen erwerben.

Es waren schlechte Zeiten in denen usere Eltern aus den Kriegsjahrgängen mit dem Fahrrad über Land fuhren um Lebensmittel aus eigenem Anbau gegen Bekleidung und Sonstiges auch tauschten.

Den Landwirten ging es damals in diesem Bezug noch recht gut im Gegensatz zu den Evakuierten aus dem Ruhrgebiet, der Häuser und Hab und Gut durch Bomben vernichtet wurde oder den Vertriebenen und Geflüchteten aus den Ostgebieten wie Schlesien und Ostpreußen, die von Polen vertrieben wurden.

Leider sieht die heutige Lage auch nicht gerade rosig aus obwohl wir, im Gegensatz zu den Flüchtlingen aus dem Osten, noch sehr gut leben.

 

Freitag, 31. Dezember 2021

3 Häuser weniger in Haaren

 In Haaren mussten in diesem Jahr für Neubauten weichen:

1. Haus "Hasenengelkes" https://bw-haaren.blogspot.com/2021/04/der-alte-hof-von-hasenengelken-wurde.html 

2. Haus Uhrmacher Bernhard Gockel in der Braukstraße, abgerissen im Mai 2021

Braukstr. 17

 

3. Haus "Kaskaspers" in der Stadtecke, erster bekannter Besitzer Johannes Künsting "Kaskaspers" abgerissen im Dezember 2021

Stadtecke 12 (alte Nr. 15)


Frohes Neues Jahr 2022

Zum Ende des Jahres wünsche ich unseren Lesern zum Neuen Jahr 2022 viele Glück und Gesundheit und bedanke mich für die Besuche und Beiträge im vergangenen Jahr.

Wieder ein Haus abgebrochen

 und sofort dort ein neues Haus begonnen. Das Haus stand in der Straße "Im Futterloch" auf dem Grundstück, welches 1830 einem Thom...